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Wieso Rennmäuse?

Die Mäuse-AG

Schon seit jeher hatte ich den kleinen Traum mir zwei Rennmäuse zu halten. Dieser Wunsch kam auch nicht von ungefähr…

Auf unserer Schule gab es damals eine so genannte Mäuse-AG. Wie der Name schon sagt konnte man dort als Kind unter der Aufsicht von Lehrern die Pflege von Mäusen in den Pausen übernehmen. Es handelte sich hierbei um einen kleinen Raum oben in der Biologie. Dort waren einige Tische auf denen Terrarien und Aquarien als zu Hause für diverse Mäuse standen. Natürlich ein absolutes Highlight für jüngere Schüler.

Zusammen mit einer Freundin nahm ich zwei mongolische Rennmäuse in meine Obhut, Chip und Schmuddel (die Namen waren leider nicht frei wählbar). Während des Schuljahres stand ihr Aquarium in der Schule, in den Ferien jeweils bei mir oder meiner Freundin. Meine Mutter war leider nicht ganz so angetan von den kleinen wie ich.

Irgendwann verstarben die beiden leider, denn Rennmäuse werden leider nur 2 bis 4 Jahre alt. Und auch die Mäuse-AG an sich wurde eingestellt.

Da für meine Mutter Rennmäuse als permanente Mitbewohner nicht in Frage kamen, konnte ich erst mit dem Einzug in meinen eigenen vier Wänden an die Anschaffung der kleinen Nager denken.

Gesucht und Gefunden

So kam es dann auch. Nachdem ich mich in meiner ersten Wohnung zurechtgefunden hatte, suchte ich nach Leuten, die ihre Rennmäuse abgeben wollten. Ich wollte lieber zwei Mäusen ein neues zu Hause geben, deren Besitzer vielleicht nicht mehr die Möglichkeit oder Lust haben sie zu halten, als welche aus einem Tierhandel zu kaufen. Ich wurde auch nach kurzer Suche fündig. Eine Anzeige in der jemand dringend zwei Mäuse mit Terrarium abgeben wollte bzw. musste.

Das „Gehege“

Zusammen mit meinem besten Freund ging es dann nach Gelsenkirchen, dort war das zu Hause meiner zukünftigen Mäuse. Als wir ankamen begrüßte uns eine freundliche Familie mit zwei Kindern, offensichtlich gerade im Umzugsstress. Es wirkte offensichtlich, dass sie ihre Mäuse nur schweren Herzens abgeben. Die Familie kam aus Amerika und der Vater war an Krebs erkrankt, deswegen mussten bzw. wollten sie für die Behandlung zurückziehen, leider konnten ihre Mäuse nicht mitkommen. Zu der Familie habe ich bis heute noch Kontakt und schicke Ihnen regelmäßig Fotos.

Bark wartet auf die nächste Raubtierfütterung
Wuff lässt es sich schmecken

Höhen und Tiefen

Die beiden Mäuse zogen bei mir ein und bekamen neue Namen. Bark und Wuff leisteten mir nun Gesellschaft. Das Terrarium war groß, um nicht zu sagen riesig.  Es in die Wohnung zu bekommen war eine Herausforderung für drei Personen. Aber was tut man nicht alles… Und immerhin hatten sie so genug Platz zum rennen, wühlen und nagen.

Mittlerweile bin ich fast zwei Jahre stolze Rennmaus-Besitzerin. Und ich hätte nicht gedacht, dass man zu Nagetieren doch eine größere Bindung aufbauen kann als man zunächst meinen würde.

Rennmäuse müssen immer mindestens zu zweit gehalten werden, nur dann sind sie glücklich.

Bark ist leider in der Zwischenzeit auch an den Folgen eines Tumors verstorben. Eine der häufigsten Todesursachen für Nagetiere dieser Größe. An seine Stelle trat Tweet, da man Rennmäuse nie alleine halten darf.

Tweet, die pubertierende, hyperaktive Rennmaus

Da Mäuse nur so eine vergleichsweise kurze Lebensdauer haben, muss man sich natürlich früh von Ihnen trennen. Das gefällt sicher nicht jedem. Jedoch finde ich hat es was Schönes an sich, dass man einem Lebewesen, welches nur einige Jahre lebt, diese möglichst erfüllt gestalten kann. Und gute Zuhörer sind Rennmäuse auch… nicht dass sie groß eine Wahl hätten 😉

 

 

 

Theater spielen mit Kindern

Alle Kinder lieben Ausflüge ins Theater, und alle Kinder haben Spaß an Rollenspielen, Verkleiden, kreativem Arbeiten mit Farbe und Werkstoffen und daran, etwas Besonderes vorzuzeigen. Was könnte also schöner sein als selbst einmal auf der Bühne zu stehen und gemeinsam mit anderen Kindern in einem richtigen Theaterstück aufzutreten, vor Publikum, mit Kulissen und Kostümen und allem „Drum und Dran“?

Ein Märchen für die Hof-Weihnachtsfeier

Zur Weihnachtszeit wird auf dem Hof zur Hellen im Windrather Tal dieser Bühnentraum Wirklichkeit. Neun Kinder im Alter von fünf bis elf Jahren gestalten schon zum dritten Mal die Weihnachtsfeier für die etwa 40 Mitarbeiter mit einer Aufführung mit. Beim gemeinsamen Abendessen im Hofcafé kam auf früheren Weihnachtsfeiern für die aufgedrehten Kinder schnell Langeweile auf. Spontane, nicht enden wollende Tanzeinlagen vor bald genervten Gästen waren die Folge. So fasste ich den Plan, zukünftig die Kreativität zu bündeln und mit den Kindern eine Aufführung vorzubereiten.

Nach einem Kinderorchester und einem klassischen Krippenspiel in den vergangen Jahren soll es in diesem Jahr ein Märchen gegeben.  Meine Wahl fiel auf „Der Wolf und die sieben  vier Geisslein“ von den Brüdern Grimm – um Streit zu vermeiden, sollte es möglichst keine zentrale Hauptrolle und auch keine einzelne Prinzessinnenfigur geben.

Die Rollenverteilung

Die Texte und der Szenenaufbau wurde einem alten Märchen-Pixi-Büchlein aus eigenen Kindheitstagen sowie dem empfehlenswerten Buch „Wir spielen Theater“ von Claudia Blum-Borell entnommen. Wesentlich ist die Reimform –   gereimter Text lässt sich besser merken. Zusätzlich zu den Charakteren des Wolfes, der Geißenmutter und den Geißenkindern gibt es zwei Erzählerrollen zur Vermittlung von szenisch nicht darstellbaren Handlungsaspekten. Weil diese wichtigen Rollen außerhalb des Geschehens, also auch außerhalb der Bühne stehen und von den Kindern darum als weniger attraktiv empfunden werden könnten, haben wir sie als unsichtbare Waldelfen interpretiert- die freilich nach Lust und Laune in Tüll und Glitzer gehüllt sein dürfen. Bei der Rollenverteilung habe ich den Kindern Vorschläge gemacht, die nach kurzem Hin und Her von allen zufrieden angenommen wurden.

Proben und Werkstätten

Alle Kinder haben bei der ersten Probe eine eigene Textmappe bekommen, die selbst gestaltet werden durfte. Für jede Figur bereite ich zudem die aktuellen Textfragmente als einzelne Pappkärtchen vor, mit denen die Kinder auch während der Probe agieren können. Komplexe Szenen üben wir zunächst in Kleingruppen, bei denen Kinder, die noch nicht selbst lesen können, von älteren Kindern unterstützt werden.

In den nächsten Wochen gilt es nun, die Texte auswendig zu lernen, das Sprechen und Handeln auf der Bühne zu üben, die Szenenabläufe zu verstehen – vor allem aber miteinander zu agieren, still zu sein, wenn andere dran sind, Ungeduld und Kritik auszuhalten, sich selbst mit den Augen des Zuschauers zu sehen. Außerdem werden wir Workshops zum Kulissen- und Bühnenbau abhalten, einen großen Märchenwald aus Tarnnetz und bunten Blättern errichten, die Bühne aus Europaletten und Möbel aus Karton bauen und mit Requisiten die Rollen weiter ausgestalten.

Hauptsache spielen

Toll, dass  es dem Hof zur  Hellen  für solche großen Projekte genügend Platz, Material und auch genügend Kinder gibt. Doch auch in kleinerem Rahmen macht Theaterspielen Kindern Riesenspaß. Drei oder vier Kinder, ein kleiner Text, einfache Verkleidungen, Zeit zum gemeinsamen Üben und etwas Platz im Wohnzimmer –  schon geht der Vorhang auf und die Aufführung kann beginnen.

 

 

Hobby Groundhopping – Verbindung aus Fußball, Reisen und Abenteuerlust

Andere Leute sammeln Briefmarken, Münzen oder Einkaufswagenchips – ich gehöre zu denjenigen die Abtenteur sammeln. Und damit meine ich nicht die alltäglichen Abenteuer, die man auf der Arbeit, beim Einkaufen oder im Kreis der Familie erlebt, sondern Erlebnisse rund um Fußball, der oft (und zu Recht) als „schönste Nebensache der Welt“ beschrieben wird. Dieser Artikel soll einen kleinen Einblick in die Welt des Groundhoppings geben.

Definition & Ursprung – Was versteht man eigentlich unter Groundhopping?

Viele werden sich jetzt fragen, was man unter diesem Begriff versteht. Kurz gesagt: Groundhopping ist das Sammeln von Fußballstadien. Es geht darum, möglichst viele Spiele in möglichst vielen Stadien und in möglichst vielen Ländern zu sammeln.

Stadionbesuch in Inca (Mallorca, 21.10.2017)

Die Idee stammt aus England, dem Mutterland des Fußballs, und hat in Europa dann vor allem seit den 90er Jahren in Deutschland Fuß gefasst, ausgehend vom WM-Titel der Beckenbauer-Elf 1990 in Italien. 1993 hat sich dann die Vereinigung der Groundhopper Deutschlands gegründet (V. d. G. D.), die deutsche Organisation der Groundhopper.

Die Regeln sind dabei genau so sschnell erklärt wie die Enstehung der „Bewegung“: es gibt kein festgeschriebenes Regelwerk für die Zählweise. Einigkeit besteht nur drin, dass es für jeden Besuch eines Spiels einen Punkt gibt, für jedes Land (jeden FIFA-Mitgliedsverband) gibt es zudem einen Länderpunkt. Ob ein Spielbesuch dabei bereits nach einer Halbzeit zählt oder die kompletten 90 Minuten des Spiels verfolgt  werden müssen ist ebenso nicht festgeschrieben, wie die Frage ab welcher Spielklasse ein Spielbesuch zählt.

Von A wie Aserbaidschan bis U wie Ukraine

Soweit die Theorie – zurück zum Thema Abenteuer. In diesem Zusammenhang nenne ich oft das Sprichwort „Wer an der Küste bleibt, kann keine neuen Ozeane entdecken“ von Ferdinand Magellan, wenn ich im Familien- oder Freundeskreis von meinen Touren erzähle.

Fußballstadion in Baku (Aserbaidschan)

Die Kombination aus Reiselust & Faszination vom Fußball (man könnte glatt das Wort verrückt gebrauchen, wenn es nicht so negativ behaftet wäre) haben mich schon an viele Ecken Europas gebracht. Die Trips nach Baku, die Hauptstadt von Aserbaidschan am kaspischen Meer, Danzig und Krakau in Polen oder die ukrainische Stadt Lemberg/Lviv, haben bleibende Eindruck hinterlassen. Vielleicht werde ich von der ein oder anderen Reise einmal in diesem Blog erzählen.

Fußballstadion in Reading (bei London) in England

Jedenfalls habe ich mit dem Groundhopping eine gute Möglichkeit gefunden, den Fußball auch mit der Erweiterung des eigenen Horizontes zu verbinden, andere Länder & Kulturen kennenzulernen. Und hier stehe ich mit Sicherheit erst am Anfang, die Liste der Reiseziele ist lang und ich bin gespannt, was die nächsten 30 Jahre bringen…

Ground im türkischen Belek (Stadion auf der Hotelanlage im Trainingslager)

„Traue keiner Statistik, die Du nicht selber gefälscht hast“

Zum Abschluss, noch die ein oder andere Zahl, die ich penibel in einer Excel-Datei pflege, die (fast) jedes Fußballspiel enthält das ich live am Fußballplatz erlebt habe: insgesamt habe ich seit dem ersten Mal „auf Schalke“ im Jahr 1999 675 Fußballspiele in 200 Stadien in 13 verschiedenen Ländern dieser Welt gesehen. Insgesamt waren dabei 8.086.865 Zuschauer anwesend, die 2.253 Tore sahen.

Noch Fragen? Ich freue mich auf die Diskussion mit Dir! Hinterlass einfach einen Kommentar!

wordpress schließt büro – modern arbeiten?

Es gibt ja die verschiedensten Ideen Arbeitszeiten zu verabreden und entsprechende Modelle dazu: Gleitzeit, Arbeitszeitkonto, Jahresarbeitszeit, Funktionszeit, Vertrauensarbeitszeit, Schichtarbeit & Teilzeit, Homeoffice und Zeitwertkonten.

Keine Ahnung was Autonattic für ein Modell fährt, aber das Ergebnis finde ich super:

https://www.futurezone.de/digital-life/article210885397/Wordpress-schliesst-sein-Buero-weil-zu-viele-Mitarbeiter-Homeoffice-betreiben.html

Wäre schön wenn wir auf meiner arbeit auch bald die Rahmenbedigungen hätten auf solche einen Weg zu gehen..

… denn die Freiheit der Arbeitsplatzwahl unterstützt der Arbeitgeber dann auch noch mit monatlichen Geldspritzen von bis zu 250 US-Dollar, beispielsweise wenn die Mitarbeiter in einem kommerziellen Coworking-Space arbeiten wollten. Wer lieber bei Starbucks arbeite, bekomme den Kaffee bezahlt.

Vielleicht arbeiten die auch gar nicht?

Ich finde das auf jeden Fall super und frage was man was in der Organisation funktionieren muss, damit eine Firma so auch noch funktionieren kann.

Vielleicht ist das aber auch nur mal wieder das Pendel, das ja bekanntlich alle 7-12 Jahre hin und dann dann wieder herschlägt, denn bei IBM ist das „Homeoffice“ gerade mal wieder absolut abgemeldet, weil Konflikte durch ständige abwesenheit viel schneller und nachhaltiger Eskalieren. Auch Marissa Mayer, die ehemalige Top-Managerin von Google nimmt heute deutlich Abstand von Homeoffice Ideen.

also: wie funktioniert das? Was muss gegben sein, damit zusammenarbeit trotzdem funktioniert?

Update :

Dann ist mir gerade der Link über Googles ihr Methode nochmal in meinem Keep untergekommen und ih meine das könnte ein noch nicht nächster Schritt sein: https://www.mymuesli.com/blog/2015/08/28/wie-wir-arbeiten-das-okr-modell-von-google-bei-mymuesli/

https://www.mymuesli.com/blog/2015/08/28/wie-wir-arbeiten-das-okr-modell-von-google-bei-mymuesli/

Update 2:

http://t3n.de/news/collaboration-tools-produktivitaet-580320/

nach 7 Jahren Langzeittest zum mitmach-projekt mit Co-Moderation & Co-Working

Heute, fast genau vor sieben Jahren, habe ich diesen Blog installiert. Ich habe das damals gemacht, weil ich gelesen hatte, dass WordPress ein CMS sei, das für SEO geeignet ist.
Diese Aussage war damals natürlich  schon richtig. Heute auch.
…so richtig wie „Frau Merkel ist als Bundeskanzlerin geeignet“, oder „Spanien ist als Urlaubsland geeignet“, oder „Aldi ist für eine ausgewogene Ernährung geeignet“. Alles richtig!
Aussagen die richtig sind, finde ich immer super. Die hören sich immer gut an. Manchmal helfen die aber in der Sache nicht weiter. (..es sei denn man ist bei meischberger oder anne will eingeladen und soll dort das gespräch weiterbringen.)

 

Logischerweise habe ich mich damals auf den Weg gemacht und WordPress als Core installiert um die drei klassischen WP-Probleme SEARCH, PERFORMANCE und SECURITY, die wordpress immer zugeschrieben werden, zu testen und einen langen Zeitraum zu messen und _selbst_ zu analysieren.
So ist mir heute nun klar: Ja, es gibt tatsächlich einen relevanten Handlungsbedarf an dem WordPressCore.
Warum ist das so?
WordPress kann von Hause aus auch diese drei Dinge „SPS irgendwie, ist aber seit vielen Jahren „featureDriven“.  Es ist kein CMS-System, das für eine gewisse Zielsetzung oder einen gewissen Einsatzbereich – nennen wir das mal Kundenkontext – erstellt wurde, sondern es sollte immer „alles können“.  Und „das dann jedes Release auch noch zusätzlich“…
…irgendwie hat das auch richtig gut geklappt.
Und so wird natürlich auch so richtig viel und immer mehr in den WordPressCore eingebaut. Viel in Software einbauen macht die Software schwerfällig („stale“) und langsam. Immer!
Einer der SEO-Tiefpunkte, die aus der Strategie „featuredriven“ entstanden ist. Aus Sicht technisches Onpage SEO gibt es nur Ärger mit den Smilies, den Emoji Scripten und HtmlSourcen. Die alten Smilies sind zum Teil kaputt. Emoji liefert nun aus dem Core(!) Scripte egal, ob man sie braucht oder nicht. Requestpipeline auf HTML steigt in dem Roundtrip um 8-12%.
Allein aus Performancegründen ist das nicht wirklich sinnvoll. David Keulert bringt den Zusammenhang schön auf den Punkt:
…. einige Entscheidungen sind einfach höchst kontrovers und manchmal schlichtweg schwachsinnig. Wie die neuste Idee mit der Emoji-Unterstützung. Kein Schwein benutzt sie wirklich, kein Mensch auf dieser Welt braucht sie wirklich und dennoch gehören die Emojis seit WordPress 4.2 zum Core von WordPress. Das Wiederum ist ein Problem für mich, weil sie von Haus aus nicht deaktivierbar sind und somit auch direkten Einfluss auf die Performance von WordPress haben. Würde irgendwer die Emojis wirklich haben wollen, wäre das okay und ich könnte damit leben, aber es ist einfach eine überflüssige Spielerei mit über 100 Zeilen zusätzlichem Code. Seit WordPress 4.2 wird nämlich fleißig das wp-emoji-release.min.js in den Header eingebunden und zwar vollautomatisch und ohne die Möglichkeit das ganze zu deaktivieren…Zitat: David
Inzwischen bin ich schon einige wichtige Schritte auf dem Weg vom WP-CORE zum WP-XXX gegangen. (diese Emoji-Implementierung ist auch restlos entfernt
Am letzten Wochende habe ich die automatische Konfigurationsskripte in einen Status V1.0 fertig gestellt. Durch diese präzise Wiederholbarkeit und  die kontinuierliche Wartbarkeit können wir den „Standard WordPress Core“ nachhaltig und Schritt für Schritt durch sinnvolle Anpassungen („gute Additive“) zu einer Melange aus Durban & WordPress in Richtung „WP-XXXXX“ entwickeln. Das bedeutet: Continuous Delivery ist sichergestellt.
Im IM NÄCHSTEN SCHRITT brauche ich eine Plattform an der regelmäßig contentarbeit gemacht wird, so dass die Veränderungen messbar und nachvollziehbar werden. Denn ohne regelmäßige Contentarbeit macht eine technische SEO Analyse – und natürlich die entsprechende Programmierung auf unseren Kundenkontext -wenig Sinn.
 Soweit sogut:
Eine meiner „NebenIdeen“ beim Einrichten des WordPress-Systems vor sieben Jahren war, ein paar relevante Allgemeinheiten in einem Blog zusammenzuhalten und sich durch Niederschriften in einem Blog an solche zu erinnern.
Im nächsten Schritt ändert sich das. Es geht nun darum, relevanten („echten“) Content zu erstellen. Dieser soll authentisch sein, also aus Spaß an der Sache selbst entstanden sein.
 So habe ich gerade alle Posts gelöscht, die heute nicht mehr passen und die Registrierung für alle Benutzer freigeschaltet…
Jeder der Lust hat „mitzumachen“ kann sich hier registrieren
Und was dann?
Thematisch und Inhaltlich gibt es keine Bedingungen.
Vielleicht am Start 3 Rahmenbedingungen
  1. Der content muss echt sein und von Dir kommen. (was Du schreibst muss für dich relevant sein / dich interessieren)
  2. es soll also – bis auf das aufschreiben in dem Blog – keine Arbeit machen Inhalte  „zu suchen“ / „zu erarbeiten“
  3. das regelmäßig etwas kommt. (man sich also ernsthaft bemüht mitzuarbeiten)

Papa’s Fischsuppe

Für die Fischsuppe:

  • 2 Zwiebeln
  • 4 Knoblauchzehen
  • 1 Bund Suppengrün
  • 2 Fleischtomaten
  • 2 Eßl. Olivenöl
  • Salz, Pfeffer
  • ca. 20 Fäden Safran
  • 1 Teelöffel Thymian
  • 1 Teelöffel Rosmarin
  • abgeriebene Schale von 1 Zitrone
  • 400 ml Fischfond
  • 1/4 Liter trockener Weißwein
  • 500 g Fischfilet, z.B. Rotbarbe, Meeräsche, Lachs,Gambas, Knurrhahn (keine Süßwasserfische)
  • gehackte Petersilie
1:Zwiebeln und Knoblauch schälen und hacken

Suppengrün putzen und zerkleinern
Tomaten enthäuten und ohne Kerne würfeln

2:Olivenöl erhitzen, Zwiebeln, Knoblauch und Suppengrün dann anschwitzen

Dann Tomaten, Salz, Pfeffer, ca. 20 Fäden Safran, gehackten Thymian und Rosmarin nach Geschmack und die Zitronenschale zufügen.
Anschließend mit Fischfond und Wein aufgießen.
Danach 20 min. bei mittlere Hitze köcheln lassen.

3:Zum Schluß

die Fische würfeln, salzen, pfeffern und mit gehackter Petersilie in die Suppe geben. Bei schwacher Hitze garen lassen.

Viel Erfolg beim kochen
Gruß Vater:

Evolution: Unterschiedliche Wirkungsweisen der Selektion

Man unterscheidet grundsätzlich drei Arten der Wirkung von Selektion. In diesem Beispiel wird von der Flügelgröße eines beliebigen Falters ausgegangen. Normalerweise sind die Flügel mittelgroß, allerdings gibt es wesentlich seltener auch Individuen der Population, bei denen die Flügel größer oder kleiner sind.

Die stabilisierende (auch optimierende) Selektion vermindert die genetische Variabilität einer Population. Individuen mit besonders großen oder kleinen Flügeln haben hier eine geringere „Fitness“, sodass das Merkmal, das bisher bereits vorherrschend war an Häufigkeit gewinnt.

Die gerichtete (dynamische) Selektion verschiebt das Erscheinungsbild einer Population in Richtung eines Extrems. Durch Änderung äußerer Bedingungen kann es sein, dass ein bisher nachteiliges Merkmal plötzlich wichtig wird und an Bedeutung gewinnt. Im Beispiel hier haben langflügelige Falter den Vorteil schneller fliegen zu können und so Fressfeinden besser entweichen zu können und sich durch Muster auf den Flügeln besser tarnen zu können. Also wird das bisher vorherrschende Merkmal seltener.

Die disruptive (aufspaltende) Selektion begünstigt Varianten entgegengesetzter Extreme gleicgermaßen. Sehr selten ändern sich die Lebensbedingungen so, dass die häufigen Formen benachteiligt und die Ausnahmen von Vorteil sind. Das kann sogar dazu führen, dass sich eine Population in Teilpopulationen aufsplittert, die unterschiedliche weitere Entwicklungswege nehmen. So können neue Arten entstehen.

 

System und Architektur der Gewalt

Ein System ist Einheit aus Elementen und Beziehungen.

Architekur ist planvolles Entwerfen, Gestalten und Konstruieren von „etwas“; meist Bauwerken. Aber ich denke die gibt es nicht nur bei Bauwerken sondern denke auch dass es sie in allen Systemen geben muss, die „nicht unkomplex“ sind. So gibt es Architektur auch in der Softwareentwicklung. Wenn das stimmt, dann gibt es Architektur bei sehr vielen alltäglichen Dingen des Lebens…

… sicher auch für Agression oder Gewalt.
Und vielleicht hat Earl Kenneth Kaufmann, der sich selbst „The Scary Guy“ nennt, einen ersten Schlüssel für das System und Architekur von Gewalt gefunden und damit einen Schlüsselrezept „wie man beim Gewaltsystem“ nicht mitmacht.

man kann etwas über sich selbst herausfinden
und vielleicht auch nur mal sehen „wie man herausfinden kann wer man ist“

Antworte mit Liebe auf die Ängste und akzeptiere was dir begegnet.

Ich denke es könnte sein, dass es einfacher ist, wenn man selbst klar hat woran man teilnehmen will und woran nicht.

the more negative energy i take into my body, the more i put out, the more i would receive my whole live

er zeigt dabei schön wie man sein persönliches Verhalten ändern kann. Nicht wie „alles besser geht“. Über wen hast Du Kontrolle?

… negative energy is not my problem, im not playing your game. i know its yours; you have a problem and when your ready to talk Im here

hurra.. ..die De-Mail ist da

Wieder liegt in der Post ein Brief eines großen Telefonanbieters mit der Nachricht: Die De-Mail ist da! Und verspricht den Anbruch eines neuen Zeitalters. Genauso liest sich auch das Angebot. Man ist in der Lage wichtige Dokumente günstig und schnell zu verschicken wie mit einer E-Mail, hat aber zugleich die Sicherheit eines Briefs. Es ist Alles gesetzlich geregelt. Die Bundesregierung war sogar der Initiator. Über eine Million Nutzer sind zudem bereits verzeichnet. Ja, das hört sich gut an.
Allerdings stellen sich mir bei mir doch einige Fragen. Wieso ist plötzlich dieser Briefansturm da? Muss ich mir eine De-Mail einrichten lassen? Oder kann ich erst herausfinden, ob das für mein Unternehmen sinnvoll ist? Vor allem aber, ist die versprochene Sicherheit tatsächlich gewährleistet? Und was sind die Nachteile?
Keine Panik!
Zunächst einmal, keine Panik. Der plötzliche Briefansturm bedeutet nicht, dass es ein neues Gesetz gibt und jedes Unternehmen bis Jahresende auf De-Mail umsteigen muss. Man wird von Angeboten überschwemmt, da noch bis Ende 2013 die Möglichkeit besteht sich eine De-Mail-Domain zu sichern, die gleichlautend ist mit der bereits vorhandenen Domain Ihres Unternehmens. Eine gleichlautende Domain ist ebenfalls keine Pflicht. Außerdem kann es auch sein, dass Ihre De-Wunschdomain auch noch im nächsten Jahr verfügbar ist. Insgesamt ist es lediglich praktischer und weniger verwirrend.
Sicher ist sicher
Die Nutzung der De-Mail ist auf mehreren Ebenen abgesichert. Zunächst ist die Nutzung der De-Mail genau gesetzlich geregelt. Lediglich zertifizierte Unternehmen sind zudem berechtigt die De-Mail anzubieten. Diese Unternehmen werden regelmäßig kontrolliert und müssen sich immer wieder neu qualifizieren, denn die Zertifizierung ist nur für einen kurzen Zeitraum möglich. Vor allem aber, werden die Dokumente verschlüsselt übertragen. Sie bekommen eine eigene De-Domain, einen Benutzernamen sowie ein Passwort und weisen damit beim Versenden Ihre Identität nach. Auch eine Empfangsbestätigung können Sie sich einrichten lassen. Ansonsten gehen Sie genauso vor wie bei einer normalen E-Mail.
Finden Sie heraus, ob eine De-Mail Sinn macht
Im Großen und Ganzen, kann man sagen: Wenn Sie viele verbindliche Dokumente versenden, so ist die De-Mail ein sinnvolles Werkzeug. Sie können nicht nur Geld sondern auch Zeit sparen, da Sie weder auf die Öffnungszeiten der Post, noch auf eine mehrtägige Lieferungsdauer achten müssen. Doch ab wann ist viel viel? Das können Sie ganz leicht selbst herausfinden. Jeder De-Mail-Anbieter hat auf seiner Internetseite einen Kostenrechner. Dort können Sie berechnen, ob sich das Versenden von Dokumenten per De-Mail tatsächlich für Sie lohnt, denn Sie zahlen einen monatlichen Festpreis sowie eine bestimmte Summe pro Mail.
Kurzum: Die De-Mail ist tatsächlich das, was sie verspricht, so einfach wie eine E-Mail und so sicher wie ein Brief. Auch Nachteile sind nicht ersichtlich. Nur müssen Sie selbst für Ihr Unternehmen entscheiden, ob Sie diese Dienstleistung auch brauchen.

ich meine: kann viel, braucht niemand.

Wird 2021 still und leise eingestellt