hurra.. ..die De-Mail ist da

Wieder liegt in der Post ein Brief eines großen Telefonanbieters mit der Nachricht: Die De-Mail ist da! Und verspricht den Anbruch eines neuen Zeitalters. Genauso liest sich auch das Angebot. Man ist in der Lage wichtige Dokumente günstig und schnell zu verschicken wie mit einer E-Mail, hat aber zugleich die Sicherheit eines Briefs. Es ist Alles gesetzlich geregelt. Die Bundesregierung war sogar der Initiator. Über eine Million Nutzer sind zudem bereits verzeichnet. Ja, das hört sich gut an.
Allerdings stellen sich mir bei mir doch einige Fragen. Wieso ist plötzlich dieser Briefansturm da? Muss ich mir eine De-Mail einrichten lassen? Oder kann ich erst herausfinden, ob das für mein Unternehmen sinnvoll ist? Vor allem aber, ist die versprochene Sicherheit tatsächlich gewährleistet? Und was sind die Nachteile?
Keine Panik!
Zunächst einmal, keine Panik. Der plötzliche Briefansturm bedeutet nicht, dass es ein neues Gesetz gibt und jedes Unternehmen bis Jahresende auf De-Mail umsteigen muss. Man wird von Angeboten überschwemmt, da noch bis Ende 2013 die Möglichkeit besteht sich eine De-Mail-Domain zu sichern, die gleichlautend ist mit der bereits vorhandenen Domain Ihres Unternehmens. Eine gleichlautende Domain ist ebenfalls keine Pflicht. Außerdem kann es auch sein, dass Ihre De-Wunschdomain auch noch im nächsten Jahr verfügbar ist. Insgesamt ist es lediglich praktischer und weniger verwirrend.
Sicher ist sicher
Die Nutzung der De-Mail ist auf mehreren Ebenen abgesichert. Zunächst ist die Nutzung der De-Mail genau gesetzlich geregelt. Lediglich zertifizierte Unternehmen sind zudem berechtigt die De-Mail anzubieten. Diese Unternehmen werden regelmäßig kontrolliert und müssen sich immer wieder neu qualifizieren, denn die Zertifizierung ist nur für einen kurzen Zeitraum möglich. Vor allem aber, werden die Dokumente verschlüsselt übertragen. Sie bekommen eine eigene De-Domain, einen Benutzernamen sowie ein Passwort und weisen damit beim Versenden Ihre Identität nach. Auch eine Empfangsbestätigung können Sie sich einrichten lassen. Ansonsten gehen Sie genauso vor wie bei einer normalen E-Mail.
Finden Sie heraus, ob eine De-Mail Sinn macht
Im Großen und Ganzen, kann man sagen: Wenn Sie viele verbindliche Dokumente versenden, so ist die De-Mail ein sinnvolles Werkzeug. Sie können nicht nur Geld sondern auch Zeit sparen, da Sie weder auf die Öffnungszeiten der Post, noch auf eine mehrtägige Lieferungsdauer achten müssen. Doch ab wann ist viel viel? Das können Sie ganz leicht selbst herausfinden. Jeder De-Mail-Anbieter hat auf seiner Internetseite einen Kostenrechner. Dort können Sie berechnen, ob sich das Versenden von Dokumenten per De-Mail tatsächlich für Sie lohnt, denn Sie zahlen einen monatlichen Festpreis sowie eine bestimmte Summe pro Mail.
Kurzum: Die De-Mail ist tatsächlich das, was sie verspricht, so einfach wie eine E-Mail und so sicher wie ein Brief. Auch Nachteile sind nicht ersichtlich. Nur müssen Sie selbst für Ihr Unternehmen entscheiden, ob Sie diese Dienstleistung auch brauchen.

ich meine: kann viel, braucht niemand.

Wird 2021 still und leise eingestellt

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